
















Pastorizia Alpe Sponda

















ALLE WELPEN SIND BEREITS VERGEBEN UND HABEN GUTE LEBENSPLAETZE GEFUNDEN!
Am 17.11.21 sind 7 schöne robuste Welpen auf die Welt gekommen . Sie können als Hofhunde und Familienhunde oder Sporthunde (Agility) vielseitig eingesetzt werden.
Die Hunde brauchen viel Bewegungsraum und Präsenzzeit der neuen Hundehalter und werden nur auf s Land mit Garten vergeben.
Der Verkaufspreis ist 900 Fr. mit Chip und Impfungen.



































































































































































































Unter Herdenschutzhund HSH werden vielfach alle grossen Hirtenhunde mit Urahnen im Herdenschutz bezeichnet.
Es muss aber ganz klar betont werden, dass viele HSH-Rassen durch unterschiedliche Haltungs- und Zuchtbedingungen weit entfernt von ihrer ursprünglichen Haltung als Arbeitshunde durch Schauzuechter zu Familienhunden gewandelt haben . Während die Hunde aus Arbeitszuchten eine sehr hohe Grundschaerfe und hohes Aggressionspotenzial gegenüber Artgenossen aufweisen, lassen die Nachkommen der Schau- und Familienhundezuchten die ursprünglichen Eigenschaften eines HSH manchmal nur noch ansatzweise erkennen. Ohne in diesem Punkt eine Bewertung in gut oder schlecht vorzunehmen zu wollen ist festzustellen, dass man bei Maremma-Abruzzesen, mehr als bei anderen HSH üblich , sehr genau auf die Herkunft der Hunde achten muss, wenn man bestimmte Eigenschaften bei der Anschaffung eines Welpen Wert legt. Die grosse Variabilitaet der Wesenseigenschaften findet sich ausser beim Maremmano-Abruzzese innerhalb der HSH nur noch bei den Pyrenaenberghunden, die eine ähnliche Entwicklung in Familien- und Arbeitshundezichten erfahren haben. Die Freunde dieser Rassen mögen diese Hinweise bitte nicht als Kritik oder gar Abwertung der Hunde verstehen, es handelt sich um Tatsachen , die es wertefrei zu betrachten gilt und keine Wertrangfolge begründen sollen.
In der Schweiz darf nach geltendem Gesetz der Bauer und Hirte seine bevorzugte HSH-Rasse aussuchen und einsetzen fuer den eigenen Herdenschutz.
Der Staat unterstützt jedoch bloss sogenannt „offizielle HSH“ mit finanzieller Unterstützung und Rechtsschutz . Es werden nur Maremmano-Abruzzesen und Pyrenaenberghunde aus staatlich finanzierten Zuchtstaetten anerkannt und gefördert .
Der Klub Süd- und Osteuropäischer Hirtenhunde ( KSOH) bietet allen Mitgliedern einen Rechtsschutz an und fördert die Eigeninitiative , um geeignete HSH-Arbeitshunde verantwortungsbewussten Tierbesitzern anbieten zu können . Wir fordern zudem auch die staatliche Anerkennung privater HSH-Rassen aus ursprünglichen Arbeitslinien . Das wichtigste Kriterium müsste eigentlich der Erfolg der Arbeitsleistung der HSH sein, die Verhinderung von Wolfsrissen sowie die Verträglichkeit mit den Menschen in unserer engen Schweiz .
Die mehrheitsbestimmende Gesellschaft verlangt von uns Bauern und Hirten den Herdenschutz, und der Staat schränkt uns zugleich in unserer Handlungsfreiheit ein, ist selber aber gerade imstande 14 ausgebildete HSH pro Jahr nach zweijähriger Wartezeit für die ganze Schweiz anbieten zu können .
Ich habe selber wiederholt gesehen, dass erfahrene Hirten ohne grosse Probleme HSH in ihre Herden einführen können und schnell integriert werden und vorzügliche Arbeit leisten. Erfahrung mit Huetehunden ist dabei von grossem Vorteil und ist eine wichtige Basis um den Umgang mit HSH zu verstehen zu lernen.
Der Einsatz von HSH , die den unwilligen Bauern erst nach Schaden vom Staat sozusagen aufgezwungen werden, bieten beste Voraussetzungen für ein Scheitern aus Überforderung und Unvermoegen .
Wir empfehlen seine Tiere an HSH anzugewöhnen , BEVOR sie Opfer von Rissen wurden und alle zusammen inklusive Besitzer schon unter Stress stehen und keine Zeit fuer Experimente mehr bleibt.
Meine persönlichen guten Erfahrungen mit HSH machte ich in den 90er Jahren auf Trekking im Himalaya mit Tibet Mastiff und in Anatolien mit Kangal in ihrem angestammten Umfeld und es war bewusst, dass Hunde aus schwachbesiedelten Gegenden in der Schweiz nur schwer gehalten werden können da hier ganz andere Bedingungen herrschen .
Im Jahr 2000 hielt ich mit einem Pyrenaenberghund meinen ersten HSH auf einer Schafalp in Graubünden.
2002 erhielt ich Arbeit als Hirte auf einer Alp im Tessin nach den ersten Wolfsrissen und als praktischer Mitarbeiter in der kantonalen Herdenschutz-Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit KORA(Raubtier Management Schweiz) und zwei Abruzzen-HSH direkt aus Italien. Die Anweisungen der vom Staat angestellten Herdenschutzberater forderten, dass die HSH keinen nahe Beziehung mit dem Halter aufbauen sollten , und körperlicher Kontakt und verbale Komunikation unerwünscht sind. Diese Theorie stützt sich auf Studien von Nicht-Hirten und hat sich in der Praxis logischerweise nicht bewähren können . Daneben arbeitete ich auch mit HSH von anderen Besitzern, die zu mir als Hirten keinen nahen Bezug aufbauten und sehr selbständig agierten.
Ich persönlich wünsche mir als Alp-Hirt in den touristischen Schweiz einen gut fuehrbaren und leicht sozialisierbaren HSH , der auf Menschen viel entspannter reagiert als die geläufigen HSH-Rassen . Nach langer ausführlicher Suche habe ich die ausserhalb Italiens unbekannte HSH Pastore della Sila aus Kalabrien in Süditalien als interessante Alternative entdeckt und Anfang 2019 die ersten drei Zuchthunde aus reinster Arbeitslinie in Wolfsteritorium seit Urgedenken mit gnadenloser Selektion durch die Natur. Ich persönlich halte den Pastore della Sila als die perfekte HSH-Rasse fuer unsere Schweizer Gegebenheiten, die es einiges leichter machen gerade fuer HSH-Unerfahrene Ersthalter.




Im Kanton Graubünden werden neu Kangal- HSH eingesetzt , die sehr gross und stark sind, um den sich neu gebildeten Wolfsrudeln zum Kampf stellen zu können . Es gibt aber zu grosses Konfliktpotenzial mit Touristen und Behörden und deshalb muss die Schliessung der Wanderwege erwogen werden . Der Kangal wird vom Bund nicht als „offizielle HSH“ anerkannt, da sie auch auf der Liste der gefährlichen Hunde in gewissen schweizer Kantonen eingeordnet wurden.

Die kalabrische Hochebene SILA ist von der Naturbeschaffenheit , Geomorfologie und Vegetation , den Alpen aehnlicher als der Zentralappenin, so der Abruzzesen ueber Jahrhunderte selektionirt wurde. In den Alpen, wo die urspruenglichen Herdenschutzhunde mit dem Ausrotten des Wolfes und Baers ebenfalls verschwunden, muessen die Hirten ihre Herden vor den sich stark verbreitenden Woelfen (und teils auch Baer, Luchs und Goldschakal) in sehr steilem und verbuschtem Gelaende und zudem touristisch stark frequentierten Gebieten. Der Einsatz von HSH-Rassen wie der Sila oder Estrela-Berghund, die sich durch geringere Aggression in der Begegnung mit fremden Menschen im Vergleich mit anderen HSH-Molosser-Rassen auszeichnen, bietet den Hirten in den Alpen einen sozialvertraeglichen Herdenschutz , der von der Bevoelkerung akzeptiert werden kann.

Cane da pastore Calabrese/ Silano
Il cane da pastore silano ē una razza canina in corso di riconoscimento ufficiale,di ricente ammessa nel registro supplementare aperto del libro genealogico dall‘ ENCI, originaria dell‘ altopiano della Sila,in Calabria Italia.
Il Cane da Pastore della SILA , alias Pastore Calabrese o Silano , si presenta come un mesomorfo armoniosamente costruito , grande vigoroso ,con forte ossatura , ma mai pesante , e con grande agilita. Il tronco e iscritto nel rettangolo ma non deve mai dare l impressione di essere tozzo né basso sugli arti . Il dimorfismo sessuale è ben evidente. Il mantello ricco di sotto pelo , lungo e fitto , nella stagione invernale , è di tessitura semi-vitrea , liscio , che accentua il vigore del cane.
Comportamento e carattere
Il Cane da Pastore della SILA da sempre a svolge la funzione di custodia e affiancamento nella conduzione delle greggi che popolano la Sila e parte del territorio calabrese. Impavido e incorruttibile. Svolge il suo lavoro con grande serietà e dedizione , senza lasciare mai la mandria incstodita con cui trascorre tutta la sua esistenza. E‘ estremamente rustico in quanto abituato a vivere nelle condizioni estreme , di ristrettezze alimentari e avversità climatiche , dell‘ ambiente in cui da secoli lavora. Ha espressione vigile e attenta . Dotato di un ‚ eccelente memoria . Diffidente con gli estranei da cui difficilmente si fa avvicinare, ma in presenza del pastore / proprietario, essendo dotato di un grande equilibrio , familiarizza con grande disinvoltura. Se crescuito a stretto contatto con l‘ uomo , manifesta grande docilità , grande vivacità e grande attaccamento nei confronti di chi lo ha accudito. Amorevole con i bambini , più focoso e irruento con li adulti. Grande capacita psichiche , lasciano intuire che , l utilità di questo cane, non solo è circoscritta alla guardia , la sensibilità e dolcezza lo vede adatto non solo come cane da compagnia ma anche per l ‚impiego nella Pet Therapy . Grazie alla sua capacità atletica e al suo facile apprendimento , è indicato anche per attività sportive o per utilità sociale . Il Cane da Pastore della SILA può essere considerato un cane calls funzione poliedrica, capace di essere impegniato in diverse attività.


























Il difficile e duro lavoro del cane da pastore
Il cane Pastore della Sila: razza mobile, antica e „superiore“. Sull’altopiano calabrese calls notte dei tempi, questo straordinario animals, ora felicemente riscoperto, sta conquistando tutti per la sua bellezza armoniosa,il vigore, l agilità , il carattere impavido e incorruttibili , la serietà e la dedizione con cui svolge il suo lavoro.
E tra le razze canine più antiche della penisola italica. Pare non esserci dubbio. E nemmeno sulla sua qualità: quando è stato presentato al primo raduno tenuto in Calabria, precisamente a Rende nel 2014, i guidici hanno infatti constatato che possiede un‘ uniformità di razza superiore a tutte le altre canine italiane. La comparsa di questo tipo genetico di cani , in Calabria, è assai remota. Una teoria plausibile li vedrebbe arrivare, insieme alle mandrie di vacche podoliche, dall Ucraina con la discesa dei Langobardi fino al Sud Italia. Teoria avvalorata dal fatto che quello Solano, assomiglia molto al cane da pastore della Mongolia ( „Bankhar“).








Ma veniamo al nostro pastore della Sila e alle sue caratteristiche, confrontate con un suo stretto parentee, almeno in quanto a somiglianza e “ funzione“: il Pastore Maremmano. Quello della Sila, è ben più agile, e lavora con il gregge in maniera differente. Appena si apre lo stazzo,e gli animali vanno a pascolare, si posiziona alla testa della mandrie, cosi da bonificare il percorso degli erbivori da eventuali predatori. Dopodiché , prende la sua postazione a protezione. La colorazione del suo mantello è non a caso uguale a quella dells greggi calabre, in un sostanziale „mimetismo“ che va a sposarsi perfettamente con I cromatismi dei mantelli ovini e caprini autoctoni, che hanno Tre colorazioni base: nero, nero focato e zibellino.
Il cane da pastore della Sila ha un carattere molto equilibrato, utilizza la sua forza quando serve, ( con lupi e I grossi predatori) , difficilmente dimostra irascibilità contro gli essere umani, senza diffidenza e aggressività, ama essere accarezzato ( in edemplare ideale per la Pet-Terapy) e con il pastore-padrone istaura in rapporto forte. Può essere impiegato anche per la difesa della proprietà . Oggi è al lavoro appassionatamente in associazione che mira alla tutela del cane da pastore della Sila, l ATPS -Associazione per la Tutela Pastore della Sila, grazie alla quale il cane dell‘ altopiano calabro si sta facendo conoscere a livello internazionale.
PASTORE DELLA SILA
Eine uralte robuste und ursprüngliche Herdenschutzhunderasse ( HSH) aus der SILA Hochebene in Kalabrien in Süditalien verbreitet sich gleichzeitig mit der Rückkehr des Wolfes nach Norditalien und wird seit 2012 in einem Zuchtprogramm gefördert und ist als eigenständige Rasse in Italien 2014 anerkannt worden.
Der KSOH hat den Sila Hirtenhund als neue HSH Rasse aufgenommen und wird vom Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft SKG seit 2021 als Rasse in der Schweiz anerkannt.
Wir können ihnen Welpen mit Pedigree und Gesundheitskontrollen und Ankoerung anbieten in Zukunft, was eine Voraussetzung zur Anerkennung als offizielle HSH in Graubünden und später ev. in der ganzen Schweiz darstellt.


Der SILA Hirtenhund ist im Gegensatz zu vielen anderen HSH kein Molosser und wird in der Gruppe Hirtenhunde und Sennenhunde klassifiziert . Die SILA HSH funktionieren als geschlossenes harmonisches Rudel in numerischer Überlegenheit gegenüber dem gegnerischen Wolfsrudel um Angriffe und tödliche Kämpfe zwischen HSH und Woelfen zu verhindern.
Der SILA Hirtenhund entspricht nicht der klassischen HSH Vorstellung von gefährlichen “ Kampf-Hunden“ und zeichnet sich durch viel grössere Akzeptanz von Menschen aus . Diese sanfte einfühlsame Hirtenhunde werden in bevölkerungsreichen und touristischen Gegenden mit grosser Zufriedenheit eingesetzt und haben gerade im Alpenraum und in der Schweiz ein sehr grosses Potenzial den Spagat zwischen ökologischer Alpweidewirtschaft, Herdenschutz mit HSH und Alpen -Tourismus erfolgreich meistern zu können. Wir selber sind von unseren SILA voll begeistert und können sie allerbesten weiterempfehlen!!
Der SILA Hirtenhund hueten in seinem Ursprungsland in der kalabrischen SILA Hochebene vorallem Ziegen selbständig im Rudel vielfach ohne Hirten in unübersichtlichem Bergwald in Wolfsteritorium und haben dadurch eine fuer HSH aussergewöhnliche Agilitaet entwickelt.



Provisorischer Standard:
Grösse : Rüden 60 – 70 cm / 45-55 kg Weibchen 58-68 cm / 35-45 kg
Agiler athletischer Körperbau mit grösseren und mittleren Linien
Der SILA ist ein grosser Hund mit mandelformigen Augen und einem froehlichen Ausdruck. Das Fell ist glatt oder wellig und Bilder im Winter reichlich Unterwolle. Länge und Farbe sind verschieden schwarz grau braun und rötliche Färbungen kommen vor und aehneln den kalabrischen Ziegen.
Die Sila Hirtenhunde wurden seit der Antike in Kalabrien eingeführt und jahrtausendelang ausschliesslich zur Bewachung abgelegener Höfe und deren Vieh eingesetzt und durch die harten Lebensbedingungen in Wolfsgebiet sehr streng selektioniert. Nur die besten rudelfaehigen Hunde konnten ihre Gene weitervererben und die Welpen einlernen. Sie sind sehr gut in grossen Rudeln von 20-30 Hunden zu halten da sehr sozialen Charakter und klare Hierarchie. Mit allen Tieren und Menschen mit denen sie aufwachsen werden sie eine sehr fürsorgliche beschützende Beziehung aufbauen und allem Fremden und Unbekannten mit grossem unerschuetterlichem Misstrauen begegnen und niemanden in die Nähe lässt ohne Präsenz ihres vertrauten Hirten. In Gegenwart des Meisters können sie sich als sehr entspannte menschenfreundliche Hunde entpuppen die besonders Kinder und Schwache behutsam als Freunde gewinnen mit ihrem sensiblen Gespuehr.
Unsere vier Sila HSH sind mit Schafen und Ziegen und unseren 1+3 jährigen Kindern aufgewachsen und arbeiten auf der Alp im Herdenschutz mit bestem Erfolg und sind für die engen Schweizer Verhältnisse mit vielen Touristen und wenig Toleranz fuer HSH prädestiniert mit ihrem sanften Weesen.




Wir möchten diese fantastischen Hunde gerne verantwortungsbewussten Tierhaltern anbieten können und beim Aufbau ihres persönlichen Herdenschutzkonzept mithelfen mit unseren 20 Jahren Erfahrung mit HSH als Alphirt .
Ich bin Mitglied beim Hirtenhunde-Schweiz-Club und beim italienischen ATPS ( Sila Club) und im Austausch mit verschiedenen erfahrenen Hirten um eine Hirten- Kulturbruecke von Italien in die Schweiz zu schaffen und von der wertvollen Selektion optimal profitieren zu können .
Unsere Sila Zuchthunde








Reservationen können nach ausführlichen persönlichen Gespräch gemacht werden um alle bestens platzieren zu können !
Besichtigung der Hunde vorher möglich und erwünscht !
Auf Wunsch kann ich interessierten Tierhalter Sila HSH aus reiner Arbeitslinie von erfahrenen italienischen Hirten vermitteln , die sich im Herdenschutz in starker Wolfspräsenz jahrelang bewährt haben.
Die beiden ersten Sila HSH wurden erfolgreich an neuen Besitzer übergeben und haben sich sofort gut integriert in die Ziegenherde.
Die jungen Welpen wachsen alle in engem Kontakt mit Schafen Ziegen und anderen Tieren auf und haben ein optimales Imprinting.
Die Welpen wurden zuerst für einige Monate in mein eigenes Rudel auf der Alp integriert und ein Rüde und eine Weibchen als harmonisches Paar einem mit HSH unerfahrenem Kuhbauern mit Ziegen ausgebildet übergeben.





















Die SILA Hochebene in Kalabrien in Sueditalien erstreckt sich ueber 1500 km2 und besteht aus der SILA Grande,SILA Piccola und der SILA Greca und umfasst ein grosses Naturschutzgebiet mit Wolfspopulation .
Der SILA Hirtenhund wurde hauptsaechlich zum Schutz der Ziegen,Schafe und Kuehe auf den abgelegenen Bauernhoefen eingesetzt und ueber Jahrhunderte selektioniert.
Der SILA ist gross und kraeftig mit starker Knochenstruktur und gutentwickelter Muskulatur und sehr agil! Das Fell ist lang und dicht und reich an Unterwolle und ermoeglicht den Hunden mit extremen klimatischen Widrigkeiten unter freiem Himmel fertigzuwerden.
Der SILA ist ein furchtloser unbestechlicher Waechter ueber Seine ihm anvertrauten Tiere und Habe und fuehrte Seine Arbeit mit grosser Gewissenhaftigkeit und Hingabe aus und verlaesst niemals die Tiere , mit denen er sein ganzes Leben verbringt. Sein Ausdruck ist wachsam und vorsichtig und er hat ein ausgezeichnetes Gedaechtnis. Vorsichtig gegenueber Fremden, denen er kaum sehr nahe kommt, aber in Gegenwart eines ausgeglichenen Hirten , dem er vertraut, naehert er sich auch Fremden langsam an. Wenn er in engem Kontakt mit Menschen erzogen wird, zeigt er grosse Bindung an diejenigen , die sich um ihn gekuemmert haben. Er ist sehr liebevoll mit Kindern, feuriger und ungestuemer mit Erwachsenen. Ihn zeichnet eine grosse Lernfaehigkeit aus und er liebt es, gestreichelt zu werden wie alle Hunde. Seine psychischen Faehigkeiten legen nahe, dad’s die Nuetzlichkeit dieses Hundes nicht nur auf die Bewachung beschraenkt ist. Seine Sensibilitaet und sein angenehmes Weesen machen ihn nicht nur als Begleithund, sondern auch fuer die Verwendung in der Therapie geeignet. Dank seiner sportlichen Faehigkeiten und seines leichten Lernens ist er auch fuer andere soziale Zwecke geeignet. Der SILA kann als Hund mit einer vielfaeltigen Funktion betrachtet werden, der fuer verschiedenen Aktivitaeten Talente vorzuweisen hat.








Es können Vorreservationen vorgenommen werden um die Übergabe professionell planen zu können zusammen fuer ihre Bedürfnisse. Ich biete Beratung und Betreuung aller unserer Welpen an damit Hunde und neue Besitzer sich harmonisch verstehen lernen.
Selektion von Herdenschutzhunden
Ich arbeite seit 1995 mit verschiedenen Hirtenhunden und startete im Jahr 2000 mit meinem legendären Pyrenaenberghund Balu als Pioneer mit Herdenschutzhund in Graubünden bevor der Wolf das grosse Thema war.
2002 rief mich das Tessin nach den ersten Wolfsrissen um ein Pilotprojekt mit Herdenschutz in Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen aufzubauen und habe unterschiedliche Erfahrungen mit zwei direkt aus den Abruzzen kommenden HSH gesammelt . Daneben habe ich auch persönliche Erfahrungen mit HSH im Himalaya mit Tibet Mastiff und Kangal in der Türkei und anderen Ländern auf Trekking in entlegenen Gegenden . Meiner Meinung nach ist jede Rasse die beste in ihrer angestammten Umgebung über Jahrtausende angepasst. Deshalb suchte ich nach einer Hirtenhundekultur im dichter besiedelten Europa wo die Hunde Menschenbegegnungen gewöhnt sind.

Durch meine italienische Frau lernte ich den unbekannten kalabrischen PASTORE DELLA SILA kennen und besuchte verschiedene Zuchtstaetten .
Die besondere Eigenart dieser aussergewöhnlichen Hunde hat mich sofort völlig überzeugt und beste Kontakte und Zugang zu diesen raren reinen Arbeitslinien ermöglicht . Im Februar 2019 importierte ich zwei Zuchthündinnen und einen blutsfremden Rüden als erste SILA in die Schweiz und bin völlig begeistert von ihren fantastischen Anlagen .
Ich bin ueberzeugt , dass der SILA eine grössere Akzeptanz in der HSH – skeptischen Schweizer Bevölkerung erreichen kann als andere HSH – Rassen die bedrohlicher auf fremde Menschen wirken und zu Konflikten mit Touristen führen können .

Im Kanton Graubünden wird bereits über ein Wanderwegverbot auf Alpweide mit HSH diskutiert das viel zu diskutieren geben wird mit der Stadtbevölkerung .
Der öffentliche Druck ist gross und wenn irgendetwas unerfreuliches passiert wird die Schuld immer dem Hund und Hirt gegeben. Deshalb ist Aufklärung dringend nötig .

Leider wissen immer weniger Menschen wie in der Natur und mit Hunden umzugehen ist und verhalten sich aus Hundesicht völlig unberechenbar was Begegnungen mit Konfliktpotenzial mit sich bringt.

Deshalb ist es ausserordentlich wichtig , dass nur von fachmaennischen Hirten mit viel Erfahrung und Intuition die besten geeigneten Arbeitshunde zur Zucht ausgesucht und angepaart werden .
Wir vertrauen vollkommen auf die jahrelange Selektion unserer italienischen Hirtenfreunden im taeglichen Bewaehrungskampf mit beachtlich starkem Wolfsrudeln in den italienischen Appenin und Alpen. Es wird nur mit den dominanten kampferprobten Hirtenhunden gezuechtet, die ueber zwei Jahre Ihre Arbeit 100% zuverlaessig gemacht habe. Dieser natuerliche Selektionsprozess kann nur in Gebieten mit dauernder Praesenz eines maechtigen Wolfsrudels perfektioniert werden und als Imprinting den Welpen mitgegeben werden.
Unsere SILA wuchsen alle zusammen im grossen Rudel mit Mutter und Vater in Gebieten mit starken Wolfsrudels auf und haben von ihren Eltern das Verhalten bei Wolfspraesenz von kleinst auf erlernt und damit in ihrem Blut.


Thema Herdenschutz und finanzielle Unterstuetzung
Der Wolf ist schon da oder kommt bald ueberall hin. Das ist Fakt und nicht mehr aufzuhalten.
Es gibt zwei Moeglichkeiten fuer Schaefer:
Nichtstun und sich ueber die Politik klagen, die keine Zuschuesse zahlen, Kerzen anzuenden , Mitleid erreggende Posts schreiben, um die bestimmende Stadtbevoelkerung zum Umdenken zum Umgang mit dem Wolf anzuregen, damit dann Mal in ferner Zukunft einem Abschuss der Woelfe zugestimmt wird, waehrend in der Zwischenzeit die Tierherden brutalen Wolfsattacken ausgesetzt werden und zuerst tote Tiere zu beklagen sind.
Die Alternative ist den Herdenschutz selber in die Hand respektive Hund zu nehmen! Wer sich rechtzeitig kuemmert (sprich BEVOR der Wolf zugeschlagen hat!) , kann sich Welpen zulegen und die grossziehen, und hat Zeit alles in Ruhe einzuspielen. Somit kosten die HSH auch weniger als ausgewachsene HSH die auch viel schwieriger zu kontrollieren sind als Erwachsene ohne fruehe Bindung zum Hirten und seiner Herde. Der Einsatz guter HSH ist die weltweit seit Jahrtausenden bewaehrte Versicherung der Hirten. Auch falls der Staat kein Geld zur Unterstuetzung der HSH zahlen sollte, kosten HSH viel weniger als tote Schafe, Aborte, Milchverlust, Verletzungen, Panik, das Leiden der Schaefer hat einen hohen Preis als Alternative.
Ernaehrung der SILA HSH
Wieviel kostet der Unterhalt eines SILA ? Das kommt auf die Ernaehrung an, mit der er aufgewachsen ist und er gewohnt ist. Unsere SILA fressen 80% rohes Fleisch und Knochenreste kostenlose Abfaelle vom Metzger. Dazu trockenes Brot und Milchserum, das Restprodukt der Kaeseherstellung. Sie sind alle kerngesund, athletisch und haben ein wunderbar glaenzendes Fell. SILA nehmen alle Naehrstoffe sehr gut auf, ihr Metabolismus ist ausgezeichnet, sie fressen halb so viel wie ein deutscher Schaeferhund etwa. Welpen werden separate gefuettert, alle anderen fressen gemeinsam im Rudel. So lernen auch die jungen Hunde, die Rangordnung im Rudel zu respektieren. Wer vordraengelt, wird zurechtgewiesen.

































Die Bildung eines harmonischen Herdenschutzhunde-Rudels braucht Zeit und Fingerspitzengefühl , das Mensch durch intensives Beobachten des Verhalten der verschiedenen Hunde kontinuierlich erwirbt .
Ein HSH kann seine ganzen Qualitäten erst in einem perfekt eingespieltem Team entfalten. Dazu ist es fundamental, dass die einzelnen Hunde ein unerschuetterliches Vertrauen in ihren Hirten und zu ihren anderen Hunde haben und sich als eine grosse Familie mit allen Hofbewohnern verstehen.
Ein noch so mutiger grosser starker HSH ist alleine kein Hindernis für ein hungriges Wolfsrudel und kann von den Wölfen getötet werden. Fuer einen funktionierenden permanenten Herdenschutz 24 Stunden x 365 Tage braucht es mehrere HSH um sich zu unterstützen und entlasten. Es genügt jedoch nicht irgendwelche HSH zusammenzufuehren um ein schlagkräftiges Rudel bilden zu können. Die Rangordnung im Rudel muss natürlich gewachsen sein, um keine selbstzerstoererischen Hackordnungskaempfe zwischen den erwachsenen Hunden untereinander aufkommen zu lassen, die das Rudel schwächen und in ihrer Arbeit behindern.
In Kalabrien und anderen alten Hirtenhundekulturen mit HSH wird idealerweise eine herausragende Mutterhuendin zusammen mit mehreren Töchtern und ( kastrierten) Söhnen gehalten und einem blutsfremden Alpha-Rueden um Inzucht zu vermeiden und das Rudel stets jung und dynamisch zu halten. Dies dient einer höchstmöglichen Harmonie und Synergie ,und entschärft die natürlichen Konflikte im Rudel hauptsächlich auf die Laeufigkeit der Hündinnen,die isoliert werden muss um potenziell tödlich endende Hierarchie -Kämpfe sowohl zwischen Weibchen als auch zwischen ebenbürtigen Rüden . Natürlich hängt die Anzahl benötigter HSH von dem Anzahl der Wölfe gegenüber ab und deren Alternativen auf Wildangebot ab.
Die Zusammensetzung eines HSH Rudels ist ein entscheidender Aspekt fuer ein gut funktionierendes HSH-Team. Es sollten immer wie bei einem Wolfsrudel sowohl schwerere Rueden und leichtere Weibchen dabeisein, nie nur vom selben Geschlecht oder nur schwere oder leichte HSH. Der Ruede ist grösser und schwerer und körperlich robuster fuer einen Zweikampf mit Woelfen und anderen Raubtieren. Die Weibchen sind generell schlanker und agiler , aber charakterlich frühreifer , verantwortungsbewusst und reaktiver und bringen mit ihrem Mutterinstinkt die wichtige weibliche Komponente und die Erhaltung der Familie durch Erneuerung mit Welpen . Natürlich gibt es immer grössere und kleinere Hunde innerhalb derselben Rasse. Es gibt nicht den besten Hund; es sind alle nützlich, sogar wichtig, im Zusammenspiel im Rudel mit unterschiedlichen Rollen : der mit dem besten Geruchsinn, Auf und Gehoehr meldet als erster Gefahr, der Schnellste läuft als erster voraus , der Staerkste kämpft mit grösster Vehemenz , der Mutigste wird die ängstlicheren Junghunde motivieren , undsofort.


In den rauen kalabrischen Gebirgen Sila und Aspromonte weiden Ziegenherden das ganze Jahr frei draussen und werden von den Sila HSH selbständig durch ständiges patrouillieren zusammengehalten. In bewaldeten Gegenden und mit der Weide-Eigenschaft der waehlerischen Ziegen ist ihre Hirtenarbeit um einiges anspruchsvoller als mit eng zusammenweidenden Schafen in offenem Grasland . Das jahrtausendelange Zusammenleben mit Ziegen hat dem Pastore della Sila eine beeindruckende Agilitaet beschert, die es ihm erlauben sogar auf Bäume zu klettern um bessere Übersicht zu haben!
Es gilt zu bedenken, dass die kalabrischen Ziegen seit unendlichen Generationen mit ihren Sila Hirtenhunden zusammenleben und gelernt haben, ihren Schützern zu vertrauen und ihre Nähe zu suchen.
Weiter gegen das bevölkerungsreiche Norditalien sehen die Verhältnisse schon aehnlicher aus wie in der Schweiz und die Herden und die HSH sind vielfach in eingezaeunten Weiden . Das vereinfacht die Kontrolle wesentlich , aber dafür wird die Lernfähigkeit und Selbständigkeit vermindert da wesentlich weniger Interaktionen mit Wild , Menschen und Hirt .
Im Sommer gehen im ganzen Alpenbogen grosse Herden Kühe , Schafe und Ziegen zur extensiven Weidenutzung auf weitem steilem Gelände mit extremen Wetterverhältnissen , die von den HSH eine grosse Umstellung verlangt. Im Winterhalbjahr ist es eher langweilig im Stall , da ihnen keine grosse Freiheit und Betaetigungsmoeglichkeiten geboten werden kann .
In dieser Zeit ist es nach meiner eigenen Erfahrung essentiell, den HSH ausreichend Sozialkontakte mit fremden Menschen und fremden Hunden in geschütztem Umfeld sammeln zu können und dem Hirten die Möglichkeit geben, Stärken und Schwächen jedes einzelnen Hundes genauer beobachten und allenfalls korrigiert werden.
HSH verhalten sich hinter einem trennendem Zaun viel aggressiver gegenüber fremden Menschen und Hunden als auf freier Weide. Ein HSH ohne Erfahrung ausserhalb ihrer eingezaeunten Wiese ist überfordert mit Sozialkontakten und verliert seine besondere Fähigkeit selbständig frei handeln zu können . Zudem ist ein unsozialisierter HSH ein Risiko für Wanderer und Begleithunde, die genauso völlig überfordert von einer unerwarteten Konfrontation mit bedrohenden HSH stehen und sich vielfach genau kontraproduktiv verhalten und fuer die HSH unberechenbar sind. Solche vermeidbaren Zwischenfälle tragen zu einem schlechten Image der verschiedenen HSH Rassen bei , und erhöhen somit den sozialen Druck auf alle verantwortungsbewussten HSH Halter. Die Angst vor dem Risiko HSH ist offensichtlich bei vielen Bauern und Hirten noch grösser als die Angst vor Wolfsrissen etc. und dem Ende der freien Weidehaltung und unseres Berufstandes. Es muss jedoch klar betont werden, dass die Einführung von HSH viel einfacher erfolgen kann solange die Herde noch nicht das Opfer einer Wolfsattacke geworden ist. Danach genügen Welpen nicht mehr und es müssen mehrere erwachsene HSH zusammengewürfelt werden, falls dann gerade glücklicherweise welche zu kriegen sind. Die Tiere werden von Anfang an unter Stress gesetzt , was sich in grosser Nervosität der Tiere lange bemerkbar machen wird.



Unsere Sila in der Schweiz
Jedes Land hat seine eigene Hirtenkultur und andere Begebenheiten und Traditionen. Somit können die Methoden anderer Länder nicht einfach 1:1 übernommen werden und fremde Modelle in unsere althergebrachte Bauern- und Hirtenkultur in der Schweiz eingeführt werden . Was mit meiner eigenen Herde und Hunden gut funktioniert, muss nicht zwingend bei allen anderen das Optimale sein.
Jeder einzelne Hirt muss selber zusammen mit seinen Hunden seinen persönlichen HSH- Stil herausfinden und durch seine eigenen Beobachtungen entwickeln .
Wir in der Schweiz sind mit Appenzeller ,Entlebucher und Berner Sennenhunde vertraut . Unsere Sennenhunde sind wie die meisten uralten Hirtenhunderassen Zweinutzungstypen , da sie sowohl als Treiber das Veh treiben , als auch nachts den Hof vor Fuchs und Fremden als Schutzhund bewacht . Ich bin überzeugt diese Ähnlichkeit ermöglicht somit einen leichteren Zugang zu den kalabrischen Sennenhunde als zu exotischeren HSH-Rassen aus sehr unterschiedlichen Kulturen mit ganz anderen Selektionsprioritaeten .
Ich habe durch meine langjährigen Erfahrung mit verschiedensten Hirtenhunderassen gelernt, dass sich die Hunde immer der besonderen Kultur des Hirten anpassen und integrieren und sich somit sehr schnell evolutionär anpassen und weiterentwicklen . Meine ersten Begegnungen mit HSH machte ich 1992 im Himalaya . In Europa traf ich erstmals 1995 einen europäischen HSH . Ein Appenzeller Hirte kam vom Schafe hueten in der toskanischen Maremma mit einem grossen Maremmano Hirtenhund und hütete auf der Alp 1000 Schafe mit ihm alleine. Zu der Zeit gab es nur schnelle kleine, und grosse starke Hirtenhunde , und der Ausdruck Herdenschutzhund HSH und deren komischen Ansichten und falschen Mythe kamen erst später mit der Wolfsrueckkehr auf . Es wurde damit vielen Bauern und Hirten wie auch der Bevölkerung Angst vor einer unbekannten Bestie erschaffen, die bei uns in der Schweiz den Halter von HSH mit falschen Vorurteilen konfrontiert . Aufklärung über das Verhalten gegenüber dem sensiblen Weesen gut gehaltener Hirtenhunde ist dringend notwendig , und dabei will ich gerne mit den fantastischen SILA Hirtenhunde beitragen .
Unsere drei Sila HSH und der Estrela HSH haben diesen Winter gemeinsam auf dem nur zu Fuss erreichbaren Monti Doro in Chironico ( Leventina Tessin) verbracht auf 1500 m.ü.m. in ihrem Territorium auf halber Distanz zwischen unserer Alpe Sponda und dem Dorf Chironico.
Während in den letzten Jahren die Sichtung eines Wolfes mehrmals bezeugt wurde, ist seit der Präsenz unserer Sila HSH keine Beobachtung und Spuren des Wolfes in unserem Territorium festgestellt worden. Noch im Sommer 2019 konnten wir auf der Alp einen Wolf heulen höhren und unsere jungen HSH im Rudel nachjagen sehen .


















Das Zusammenspiel zwischen den schnellen kleineren Treibhunden und Herdenschutzhunden ist fuer mich als Alphirt mit fremden Tieren fundamental und ist eine Priorität für die Rudelzusammensetzung fuer mich . Während früher die Abruzzesen meine Border Collies beim Treiben abgedraengt und angebellt haben und somit unsere Arbeit störten, haben unsere Sila von dem alten Alpha-Border Collie das Treiben gelernt und helfen den Treibern bei ihrer Arbeit durch flankieren und bellen . Die Tiere reagieren wesentlich weniger aggressiv auf die ruhiger und mit weiter Abstand laufenden Sennenhunde als auf die hyperschnellen Treibspezialisten wie Australian Cattle Dog z.B. Alle diese Qualitäten zusammen haben mich dermassen von der Rasse Sila ueberzeugt, dass ich mich entschlossen habe mich zukünftig ihrer Zucht zu widmen und auch in der Schweiz als idealste HSH anbieten zu können . Blutsfremde neue Arbeitslinien aus Kalabrien für eine gesunde Zucht werden von erfahrenen kalabresischen Hirten ausgewählt und im anspruchsvollen Arbeitsprozess selektioniert.



















































10 Jahre lang hueteten wir auf der Alpe Sponda bis zu 700 Schafe .
Waehrend die Schafe frueher frei laufen gelassen werden konnten ist das Risiko heute wegen moeglichen Wolfsangriffen zu gross und verlangt Herdenschutzhunde zur Praevention.
Da die vielen alten Alphuetten vernachlaessigt wurden und groesstenteils zerfallen und nicht mehr bewohnbar sind fehlt die noetige Infrastruktur und Hirtenunterkuenfte um professionell Schafe hueten zu koennen .
Deshalb haben wir uns gezwungen gesehen die Schafalpung aufzugeben , da wir die grosse Verantwortung nicht mehr tragen koennen unter diesen Bedingungen.
Seit vielen Jahren bemuehen wir uns um ein Wiederaufbauprojekt der noch vorhandenen Alphuetten um die Alp auch in Zukunft noch bewirtschaften zu koennen.
Es bestehen Plaene der Buergergemeinde die Alphuette Sponda und Gardisc im Sommer 2021 neu zu renovieren und die Alphuetten Vedle und Toira vor dem Zerfall zu retten.
Die Umstellung auf Mutterkuehe und Rinder vereinfacht die Kontrolle der Tiere und die Arbeit der Hirten wesentlich und minimiert das Risiko moeglicher Wolfsattacken .
Zudem ermoeglichen die Rindviecher viele tiefergelegenen Weiden zu bewirtschaften die mit den Schafen ungenutzt blieben und vergandeten.
So haben wir u.a. die alte Alp Ragada auf 1500 m wieder erschlossen und als wertvolle Schneeflucht gewonnen die uns eine fruehere Alpbestossung und eine Alpverlaengerung bis ca Mitte Oktober erlaubt.
Die Konzentration auf Kuehe und Rinder vereinfacht die gesammte Alpsoemmerung wesentlich und bietet interessierten Kuhbauern eine grosse Alp mit vielen Vorteilen an .






Willkommen auf unserer neuen Webseite!
Wir haben uns entschlossen eine Homepage in Blogform ueber unsere Alp , Hirt und Hunde online zu stellen um allen Interessierten moeglichst viele Informationen und Bilder anbieten zu koennen. Ihr koennt uns gerne auf Verbesserungen aufmerksam machen oder Wuensche fuer ein zusaetzliches Thema zusenden. Besten Dank!
Der Alpauftrieb der Mutterkuehe vom Tal in Chironico auf das Maiensaess Cala /Artengo auf 1400 m findet Anfang Juni statt und wird gemeinsam mit den Tierbesitzern und Helfern fuer jede Herde individuell durchgefuehrt. Auf dem Monti Artengo bis Cala weiden die Tiere die erste Woche bevor sie gemeinsam mit den Hirten auf die Alp Sponda auf 1900 m hochziehen. Der Weg ist fuer gesunde Tiere in Einerkolonne in Ruhe gut zu bewaeltigen und dauert gut eine Stunde im ersten Jahr mit neuen Tieren auch etwas laenger je nach Herde und Kondition der Tiere. In den folgenden Jahren ziehen die alten Tiere fast von alleine rauf und runter auf die bekannten Weiden , weshalb eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt wird.

Wir suchen robuste berggaengige Mutterkuehe von Anfang Juni fuer ca 120-140 Tage Alpsoemmerung von Maiensaess auf 1400 m bis auf 3000 m mit freiem Weidegang und viel Wasser auch in trockenen Jahren und Schneeflucht auf 1500 m . Dies erlaubt eine fruehe Alpauffahrt und lange Herbstweide die je nach Anspruechen der verschiedenen Tiere und Jahr bis ca Mitte Oktober dauern kann.
Die Alp wird mit 5 Herden mit insgesamt gut 150 Kuehen Kälber und Rinder bestossen und ist voll bestossen.
Naehere Info auf Alp und Wo (Ort)